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Mit gezielter Einzelförderung, welche auf die individuellen Bedürf- nisse
der Kinder und Jugendlichen eingeht, können diese lernen, mit ihren besonderen
Schwierigkeiten umzugehen. Hier liegt der Schwerpunkt der Legasthenie-Therapie:
den Schülern wieder Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten zu geben und ihnen
Wege aufzuzeigen, wie sie ihre schulischen Leistungen innerhalb weniger Monate
dauerhaft verbessern können. In der Legasthenie-Werkstatt arbeite ich mit
verschiedenen Lernmethoden; so sind die Kinder und Jugendlichen gefordert, mit
allen Sinnen ihre visuelle und auditive Wahrnehmung zu schärfen und ihre
Konzentrations- und Lernfähigkeit zu verbessern. Ein grosses Gewicht liegt
auch auf den Leseübungen und dem Erarbeiten eines guten Textverständnisses.
Die Unterrichtsstunden sind lebendig und abwechslungsreich gestaltet, damit die
Schüler erleben, dass Lernen auch interessant und lustvoll sein kann.
Auch Eltern- und Lehrergespräche haben einen festen Platz im Be- ratungskonzept.
Zu Beginn der Begleitung steht ein ausführliches Vorstellungsgespräch
mit den Eltern, bei welchem die weitere Vor- gehensweise gemeinsam besprochen
wird.
Methoden:
Es gibt in der Legasthenietherapie langjährig erprobte Unterrichts- methoden, die auf unterschiedlichen
therapeutischen Ansätzen beruhen. Ich arbeite ausschliesslich mit anerkannten und bewährten Methoden, die sich auch
eignen, den Unterricht auf das Alter und die Fähigkeiten des Kindes differenziert anzupassen.
Es sind dies zum Beispiel:
- Methode FRESCH (Freiburger Rechtschreibschule)
- Münchner Rechtschreibtraining (nach Rainer Mohr)
- Lernserver (Universität Münster)
- Ron Davis®-Methode (Gestalten mit Knet)
- Warnke Verfahren (Brainboy)
- AFS Methode (nach Dr. Astrid Kopp-Duller)
Diese Methoden werden individuell mit bewährten Übungselementen ergänzt, wie
Jonglieren (Beweglichkeit, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, Links-Rechtsseitigkeit),
Bewegungsübungen (Körperschema, Raumlage, Richtungsführung),
Zeichnungs- übungen (Koordination der Hirnhälften, Spiegelungen, Raumlage, visuelle Serialität, Konzentrationsfähigkeit, Vorstellungsvermögen),
musikalische Übungen (Tonhöhenunterscheidung, Lautdifferen- zierung, Rhythmusgefühl).
Zeitlicher Aufwand:
Das Unterrichtskonzept basiert auf einem zeitlichen Rahmen von etwa 30 Lektionen,
die während 3-12 Monaten belegt werden.
Eine Unterrichtslektion dauert 50 Minuten.
Je nach Alter und Stundenplan des Kindes wird ein individueller Zeitplan ausgearbeitet.
In den Schulferien können Intensivwochen belegt werden.
Das Therapiekonzept eignet sich auch begleitend zu einer Ausbildung sowie als Prüfungsvorbereitung.
Die Kosten betragen 132 Franken pro Lektion, inklusive Unterrichtsmaterial.
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